Altbergbaue unter die Lupe nehmen und nachhaltig sichern

Montag, 04. Juli 2011

Das Desktop-GIS rmVIEW unterstützt bei Rekultivierungs- und Sicherungsmaßnahmen von ehemaligen Bergbaugebieten.

Die „Graz-Köflacher Eisenbahn- und Bergbau-Gesellschaft“ wurde vor 150 Jahren zum Abbau und zur Vermarktung der weststeirische Braunkohle gegründet. Nachdem das Braunkohlerevier heute  ausgekohlt und stillgelegt ist, führt die nunmehrige GKB-Bergbau GmbH (GKB) mit umfangreichen Rekultivierungs- und Sicherungsarbeiten ehemaliger Bergbauflächen den geordneten Rückzug aus dem Kohlen- und Erzbergbau durch und wickelt das Bergbauerbe ordnungsgemäß ab.

Das Unternehmen hat sich auf die heutigen Standards entsprechende Untersuchung, Sicherung und Überwachung von Altbergbauen in ganz Österreich spezialisiert. Das GIS rmVIEW unterstützt dabei bei vielen Aufgaben. Ganz gleich, ob es sich um Untersuchungsbohrungen, das Aufdecken und Erfassen von Problemzonen oder eine Risikobewertung für die Nachnutzung von Bergbauflächen inkl. Konzepte für die Sanierung dieser handelt, die Bearbeiter benötigen stets einen raschen Überblick über das gesamte Bergbaukartenwerk und eine ganze Reihe weiterer Planunterlagen.

In diesem Bereich spielt rmVIEW seine Stärken voll aus: Es erlaubt, Geodaten in unterschiedlichen Formaten gemeinsam und rasch zu visualisieren. Die Anwender schätzen dabei, dass sie das Bergbaukartenwerk selbstständig und flexibel zusammenstellen, mit anderen Unterlagen kombinieren können und somit bedarfsgerechte Analysen möglich sind.

Neben der geografischen Darstellung sind für GKB vor allem die Sachinformationen von wesentlicher Bedeutung. Abgefragt werden z. B. Details zum Bergbaurevier und den Stollen, die Nachnutzung, Kontrollfristen, die Besitzverhältnisse uvm.. Noch nicht erfasste Informationen verknüpft der Bearbeiter direkt in rmVIEW über die Hyperlink-Funktionalität.

 

Zu den aktuellen Aufgaben von GKB gehört auch der Verkauf von Gebäuden, Grundstücken und Forstflächen, die früher vom Bergbau genutzt wurden. Hier kommt rmDATA GeoDiscoverer zum Einsatz, mit dem die erforderlichen Informationen aus dem Grundbuch online bezogen und bei Bedarf in rmVIEW integriert werden.

 

Fotos: © GKB, l.u.: Verbruch seichter, bergbaulich aufgefahrener, unterirdischer Hohlräume, die sich bis an die Geländeoberkante fortsetzen (Pinge), r.u. Schachterkundungsbohrung

Pinge
Schachterkundungsbohrung in Wohngebieten

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