Vermessungsverordnung 2016

Montag, 28. November 2016

Am ersten Dezember 2016 tritt die Vermessungsverordnung 2016 in Kraft. Die Neuerungen verlangen auch Anpassungen in der eingesetzten Software.

Im Juli wurde das Vermessungsgesetz geändert, am 10. November die Vermessungsverordnung 2016 kundgemacht und das Datum des Inkrafttretens wurde mit 1. Dezember 2016 festgelegt. Also nicht allzu viel Zeit für die betroffenen Vermessungsbefugten sowie für Softwareanbieter, auf die Neuerungen der Verordnung zu reagieren. Oder doch? Die Norm sieht eine Übergangsfrist von 2 Jahren vor – wie die Handhabung in der Praxis des Vermessungsalltags aussieht, werden die nächsten Monate zeigen.

Änderungen in der Praxis der Grenzvermessung

Die VermV 2016 bringt einige Änderungen in der Praxis der Grenzvermessung mit sich. Unter anderem legt der Gesetzgeber mit der neuen Norm ein besonderes Augenmerk auf die Genauigkeit und die Nachvollziehbarkeit des Anschlusses der Vermessung an das Festpunktfeld. Auch die Einbeziehung von satellitengestützten Messverfahren wird in der neuen Verordnung präzisiert. Viele dieser Änderungen betreffen den Alltag der Vermessung und Auswertung der Messdaten.

 

Mit rmGEO und rmNETZ sind die Ingenieurkonsulenten für die meisten Forderungen der Norm bereits gerüstet, da z. B. die kombinierte Auswertung von GNSS- und terrestrisch erfassten Messdaten mit entsprechender Protokollierung in rmNETZ bereits umgesetzt ist. Einige Anpassungen, die die Protokollierung und Datenlieferung für den Anwender noch einfacher machen, werden mit der nächsten Version von rmGEO/rmNETZ veröffentlicht.

Präzisierung bei Plandarstellung und Beilagen

Einige Neuerungen bringt die Verordnung auch bei der Plandarstellung und den Beilagen zu Plänen. So wird nun in der Norm explizit darauf hingewiesen, dass Grenzverhandlungen zum Zwecke der Umwandlung von Grundstücken in den Grenzkataster von befugten Ingenieurkonsulenten zu leiten sind. Dies ist künftig im Protokoll zu dokumentieren. Bei der Plandarstellung wird präzisiert, wie bestimmte Gegebenheiten in der Natur bzw. im Kataster zu dokumentieren sind: Die Farbgebung für neue bzw. überprüfte Grenzpunkte wird ebenso festgelegt wie die Darstellung, wenn eine Grundstücksgrenze in eine Nutzungsgrenze geändert wird oder umgekehrt. Alle diese Änderungen betreffen die Plandarstellung und damit die Fachschale Teilungsplan von rmDATA GeoMapper. Notwendige Änderungen sind bereits in Vorbereitung oder auch schon umgesetzt, wie die Darstellung der Qualitätsverbesserung.

 

Wie die Qualitätsverbesserung erstmals durch die VermV normiert wird und wie Ingenieurkonsulenten mit rmKATOffice, der Software für die Erstellung des Schriftverkehrs im Vermessungsbüro, für die neue Vermessungsverordnung gerüstet sind, erfahren Sie in der aktuellen GeoNews, die in den nächsten Tagen erscheint.

 

Die Erweiterungen in den Produkten durch die neue Vermessungsverordnung werden im Zuge der Wartung zur Verfügung gestellt.


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