Stadt Salzburg entscheidet sich für rmDATA GeoDesktop

Montag, 17. Oktober 2016

Der Magistrat der Stadt traf eine Grundsatzentscheidung für das rmDATA-GIS zur Führung der Digitalen Stadtkarte und löst damit das bestehende System ab.

„Eines der Hauptargumente für die Entscheidung pro rmDATA ist die zentrale, offene Datenhaltung in einer Enterprise Geo-Datenbank unter Oracle“, wie DI Hannes Wenger, Amtsleiter der Magistratsabteilung 6/03 - Vermessung und Geoinformation betont und er fasst zusammen: „Nach einer umfangreichen Testphase wissen wir: dieses GIS-Produkt kann die Anforderungen für die Führung der Digitalen Stadtkarte (DSK) erfüllen“

Die Magistratsabteilung 6/03 ist in der Stadtverwaltung für die DSK zuständig. Diese umfasst neben dem Liegenschaftskataster mit Gebäuden und Adressen auch den Naturbestand im öffentlichen Straßenraum sowie einen Bauplatzerklärungskataster. Letzterer stellt im Land Salzburg eine Besonderheit dar, wobei für dessen Brauchbarkeit u.a. tagesaktuelle (Kataster)daten erforderlich sind (siehe Screenshot links: Kataster des DSK).

 

SICAD-Ablöse

Das bisherige System SICAD, das über 25 Jahre lang im Einsatz ist und durch den Magistrat weiterentwickelt wurde, soll nun endgültig abgelöst werden. Dafür prüfte die Abteilung unterschiedliche Systeme. Für den Testbetrieb wurde schließlich rmDATA GeoDesktop ausgewählt. Neben der Evidenzhaltung von (Kataster)daten, waren die Migration der Daten und das „Durchspielen“ wichtiger Arbeitsprozesse im Bereich DSK das erklärte Ziel des Testbetriebs. Bei der Entscheidung spielten die Vorteile des GIS-Produktes, nämlich die Kombination aus CAD und GIS mit Punktfang, Topologie und Objektorientierung eine gewichtige Rolle. Eigene Funktionen setzen Mitarbeiter mittels Skripting zukünftig selbst um. Damit passt der Magistrat das GIS an spezielle Anforderungen an.

Erfolgreiche Testphase

Positiv hebt Hannes Wenger die konstruktive Zusammenarbeit im Projektverlauf hervor. Die rmDATA-Mitarbeiter hätten sich im Vorfeld detailliert mit den Arbeitsprozessen im Amt befasst: „Die Inputs fließen regelmäßig von beiden Seiten des Projektteams in die Optimierung des Systems ein.“ Die Testphase verlief daher sehr positiv, die wichtigsten Arbeitsprozesse wurden erfolgreich durchgespielt. Der Testbetrieb schloss bereits einen Teil der Datenkonfiguration und -migration, Customizing (Entwicklung von speziellen Funktionen) und Anwendertests mit ein.

 

Bild links: Die GIS-Entwickler des Magistrats waren in die Testphase intensiv eingebunden (v.l.n.r.  E. Schwab, J. Schwarz)

 

Österreichischer Player bevorzugt

Im Gespräch betont der Amtsleiter der MA 6/03 auch die etablierte Position von rmDATA am österreichischen Markt. Schließlich habe sich rmDATA in den 30 Jahren seines Bestehens einen Namen gemacht. Sicherheit der Investition, vorhandene Personal- und Ressourcenausstattung und Expertisen seien ebenso ausschlaggebend wie „das umfangreiche Know-how österreichischer Spezifika im Vermessungs-, GIS- und Katasterbereich“. 

Datenfluss im Haus

Natürlich ist auch der reibungslose Datenfluss gewährleistet, wie Hannes Wenger ergänzt. Schließlich habe man bereits die Geodäsie-Software von rmDATA für Berechnung, Netzausgleich und Geodaten-Abfrage im Haus und erwarte sich dadurch Synergien und ein optimales Zusammenspiel: „Wir profitieren von einer durchgängigen Lösung mit nur einem Ansprechpartner für Vermessung und GIS!“ Zukünftig sollen nicht nur Geobasisdaten im rmDATA-GIS gehalten werden, sondern auch Fachdaten, wie etwa der Kanalkataster. Andere Fachabteilungen werden auch mit Fremdsystemen direkt über die Oracle-DB oder über Web Mapping Services zugreifen können.

 

Das Projekt befindet sich aktuell in der Umsetzungsphase. Darin werden die noch ausständigen Datenmigrationen durchgeführt, die erforderlichen Konfigurationen erstellt und das Produkt an die spezifischen Anforderungen des Magistrats angepasst. Danach erfolgen die Systemeinführung und die Inbetriebnahme.


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