Interview

Zeit sparen im Produktionsablauf

Osterwalder, Lehmann Ingenieure und Geometer AG (OLIG) setzt rmDATA-Software für alle Bereiche der Vermessung ein – von der Ingenieurvermessung bis zur amtlichen Vermessung – und profitiert von der Effizienz im Workflow.

 

GeoNews: Herr Widmer, welche Aufgaben decken Sie und Ihr Team bei OLIG in der Vermessung ab?
Erich Widmer: Es sind dies klassische amtliche Vermessung, Bauvermessung wie beispielsweise Schnurgerüste, digitale Terrainmodelle, Volumenberechnungen sowie Ingenieurvermessung. Dazu zählen wir Präzisionsabsteckungen im Sub-Millimeter-Bereich, Deformationsvermessungen, Monitoring und Erschütterungsmessungen.

Sie wechselten bereits vor eineinhalb Jahren auf rmDATA-Produkte. Was war ausschlaggebend?
Unser Ziel war, die Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und dadurch Kosten zu sparen. Uns war klar, dass eine Optimierung im Produktionsablauf nur mit durchgängiger Software realisiert werden kann. Genau diesen Anforderungen wurde rmDATA gerecht. Außerdem habe ich mich unter Berufskollegen umgehört, und dabei wurde mir die Firma sehr empfohlen.

Welche Produkte setzen Sie ein?

Für die geodätische Berechnung und Plan-erstellung sowie Terrainmodellierung entschieden wir uns für rmGEO, rmDATA GeoMapper und GeoMapper DGM. Die Module Kataster Schweiz, CodeGrafik für codierte Auswertung, Deformationsanalyse und Netzausgleich runden die Lösung ab. Seit neustem setzen wir auch das effiziente Tool für Textfreistellung ein.

 

Bild oben: „Die Messdaten aus zwei Tagen Feldarbeiten wurden in wenigen Stunden ausgewertet” – das bringt einen klaren Wettbewerbsvorsprung. Foto: © Osterwalder, Lehmann Ingenieure und Geometer AG

Sie nutzen die Software für alle Bereiche der Vermessung, welche Vorteile ergeben sich?
Mit dem anstehenden Update auf Geonis 2017 werden der Support und die laufende Entwicklung von Grical nicht mehr weitergeführt. Ich bin froh, dass wir mit rmDATA-Produkten auch künftig nur ein Berechnungssystem für die amtliche Vermessung sowie die Ingenieur- und Bauvermessung benötigen. Die Entwicklung der Schnittstelle Geonis-rmDATA war notwendig, so dass wir einen vollständigen und stark ausgebauten Ersatz von Grical erhalten.

OLIG ist auch Stadtgeometer der Gemeinde Meilen, die ebenfalls Software von rmDATA einsetzen. Gibt es hier Synergieeffekte?
Selbstverständlich gibt es Synergien. So können wir die Projekteinstellungen, Planrahmen, Artcodelisten, aber auch die Definitionen zu Geonis übernehmen und die anfallenden Konfigurationskosten verteilen.

Was schätzen Sie an der Software?

Mir gefallen der flexible Netzausgleich sowie die einfache Datenverwaltung. Am geodätischen CAD schätzen wir die übersichtliche Fehlerbereinigung und Datenzuordnung zum DTM. Wir erstellen die Pläne tatsächlich mit wenigen Klicks. Der große Vorteil ist aber eindeutig die Zeitersparnis, allein durch die Tatsache, dass weniger Programme in Gebrauch sind. Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Software und der Support sehr gut sind.

Können Sie uns von einem interessanten Projekt der letzten Zeit berichten?
Kürzlich führten wir eine Geländeaufnahme für eine Straßen- und Tramgleis-Sanierung durch (siehe Bild rechts bzw. oben). Neben den Aufnahmen wurden ein lokales Fixpunktnetz installiert sowie Achsen abgesteckt. Bei diesem Projekt zeigte sich wieder, wie flexibel und anwenderbezogen rmGEO ist. Die Messdaten aus zwei Tagen Feldarbeiten werteten wir in wenigen Stunden aus. Der kombinierte Lage- und Höhenausgleich aus Tachymeter- und Nivellement-Messungen war schnell erledigt, genauso wie die Auswertung des Geländemodells.

Vielen Dank für das Gespräch!

Erich Widmer, Osterwalder, Lehmann Ingenieure und Geometer AG, Thalwil/Männedorf/Baar, Schweiz

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