Interview: „Kundennummer 142“

Die niedrige Kundennummer verrät, dass das Vermessungsbüro Klampferer aus Seeboden in Kärnten seit fast 30 Jahren Anwender von rmDATA-Software ist.

GeoNews: Herr Klampferer, in welchen Bereichen der Vermessung sind Sie und Ihr Team tätig?
Dipl.-Ing. Horst Klampferer: Ich bezeichne uns als ein konventionelles, ländliches Vermessungsbüro, das vorwiegend klassische Katasterprojekte abwickelt, aber auch in der technischen Vermessung tätig ist, so wie zahlreiche andere Zivilgeometer in Österreich auch.

Welche Projekte führen Sie zum Beispiel in der technischen Vermessung durch?
Aktuell betreuen wir den Bau eines Kleinkraftwerkes an der Lieser in Kärnten, wo wir sämtliche baubegleitenden Vermessungen durchführen, von den Absteckungen über die Einmessungen für die Rohrverlegungen bis zur Höhenkontrolle dieser Rohre. Aufgrund des geringen Gefälles müssen beim Einbau der Rohre die Höhen ständig überwacht werden.


In einem anderen Projekt führen wir Deformationsmessungen an der Innerkremser Landesstraße durch, weil sich diese Straße gesenkt hat. Die Messungen erfolgen in einem vorgegebenen Zeitraum im Auftrag der Kärntner Landesregierung.

Ihre interne Nummer bei uns im System lautet „142“, das heißt, dass Sie schon lange rmDATA-Software verwenden.
Ja, richtig. Ich führe seit 1.1.1991 dieses Büro und habe die Software bereits von meinem Vorgänger übernommen. Ich kenne den Eigentümer von rmDATA, Richard Malits, schon aus der Zeit des Studiums und bin daher von Anfang an mit den Programmen vertraut. Bei gewünschten Produktverbesserungen haben wir stets den Kontakt mit dem Software-Haus gepflegt. Unsere Anforderungen wurden und werden aufgegriffen und als konstruktive Rückmeldung in die Weiterentwicklung einbezogen. Das ist ein wichtiger Punkt für uns.

Sie setzen die gesamte Produktpalette von der Berechnung über die Planerstellung bis zur Geländemodellierung ein. Warum?
Ein reibungsloser Datenfluss ist sehr wichtig für ein Büro – wenn das funktioniert, laufen auch die Projekte gut. Gerade deshalb setzen wir auf rmDATA-Software.

 

Foto links: Ein aktuelles Projekt des Vermessungsbüros Klampferer befasst sich mit Deformationsmessungen im Rahmen einer Straßensenkung. "Wenn der Datenfluss klappt, laufen auch die Projekte gut", so Klampferer.

Sie sind von rmMAP auf das geodätische CAD rmDATA GeoMapper umgestiegen. Wie geht es Ihnen nach der Umstellung?
Bei der Planerstellung haben wir einen totalen Schnitt gemacht. Wir haben AutoCAD zwar noch im Haus, zeichnen aber alle Pläne, sei es für Kataster oder Naturbestand, mit rmDATA GeoMapper. Von meinen Mitarbeitern habe ich bisher nur positive Rückmeldungen erhalten, aber fragen Sie dazu am besten die Anwender selbst, die mit der Software täglich arbeiten.

Herr Genshofer, Sie arbeiten also mit rmDATA GeoMapper – welche Vorteile sehen Sie im geodätischen CAD im Vergleich zur bisherigen Anwendung?
Nach 20 Jahren AutoCAD war GeoMapper sicher eine große Umstellung für uns. Inzwischen haben wir uns eingearbeitet und ich muss feststellen, dass das Erstellen von Plänen wesentlich einfacher ist. Das beginnt bei der Transformation externer Daten, etwa von Architekten, über das Schalten von Sichtbarkeiten bei Punkten und dem Laden von alten Ständen bei Mappenberichtigungen bis zum Zeichnen und Konstruieren. All diese Punkte sind wesentlich komfortabler als bisher. Mein Kollege Günter Jäger hat es unlängst auf den Punkt gebracht: „Die Software ist einmalig gut zum Arbeiten!“

Vielen Dank für das Interview!
Das Gespräch führte Susanne Friedl-Steiner

Dipl.-Ing. Horst Klampferer
Vermessungsbüro Klampferer, Zivilgeometer,
Seeboden, Kärnten

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