3DWorx Designer

Auf dem Weg zum Produkt

Von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt ist es ein langer Weg. 3DWorx Designer ist auf der Zielgeraden und die erste Kundenversion in absehbarer Zeit verfügbar.

 

Seit mehr als 2 Jahren arbeitet rmDATA an einer Softwarelösung für die Bearbeitung von Laserscan- und Photogrammetrie-Daten. Zu Beginn wurden dabei Ideen und neue Konzepte Prototyp-artig als einzelne Teile eines Produktes ausgearbeitet und auf Praxistauglichkeit geprüft. Neben der intuitiven Benutzbarkeit stand dabei natürlich der Umgang mit sehr großen Datenmengen im Mittelpunkt.

Die Prototyp-Phase verlassen

Vor einem Jahr endete die Prototyp-Phase und die konkrete Umsetzung einer Softwarelösung begann. Dabei wurden viele Ideen noch einmal evaluiert und ein komplett neues, modernes Bedienkonzept entstand. Die Mission für das Entwicklungsteam war von Beginn klar: Den besten und schnellsten Weg von den Rohdaten, egal ob Punktwolken oder Scans, zum fertigen Produkt zu finden und in einem einfachen Bedienkonzept zur Verfügung zu stellen. Bereits jetzt können gängige Datenformate importiert und anschließend mit verschiedenen Werkzeugen komfortabel bereinigt werden. So lässt sich zum Beispiel schnell und einfach störende Vegetation aus den Daten entfernen. Scans, die noch nicht in einem gemeinsamen Koordinatensystem vorliegen, können über unterschiedliche Methoden registriert und zu einer Punktwolke vereint werden. Sowohl eine manuelle Auswahl von Passpunkten als auch eine automatische Registrierung über Passkugeln oder ICP (iterative closest point) ist bereits realisiert.

 

Ein globaler Ausgleich über alle Scans liefert als optionaler letzter Schritt der Registrierung ein optimiertes Ergebnis. Sobald die Daten aufbereitet sind, kann umgehend mit der Ableitung einfacher Geometrien zur Erstellung von Geschoßplänen, Schnitten und Fassadenansichten begonnen werden. Auch hier wird der Benutzer Schritt für Schritt durch den Ablauf geführt und gelangt sehr effizient zum Ziel seiner Auswertung.


Bereits sehr früh wurden Pilotkunden in den Entwicklungsprozess eingebunden, sodass neue Funktionen nicht nur von Programmierern geprüft, sondern auch von Anwendern auf deren Praxis-tauglichkeit getestet werden. Schon jetzt ist klar, dass bei Verwendung von 3DWorx Designer die Anzahl der benötigten Auswertetools stark reduziert wird. Das verringert sowohl die Schnittstellenproblematik zwischen den Tools als auch die Probleme in der Handhabung teils sehr unterschiedlicher Bedienkonzepte. Damit werden auch Arbeitsabläufe effizienter.

Fassadenpläne (links im Bild): Die Software 3DWorx Designer findet Kanten über den Verschnitt zweier Ebenen, die aus der Punktwolke extrahiert wurden. Rechts: Eine interaktive Registrierung über Kugelselektion ist bereits im Programm realisiert.

Es gibt noch viel zu tun

Auch wenn schon viel umgesetzt wurde, ist bis zur Freigabe noch einiges zu tun. Aktuell befasst sich das 3DWorx-Team mit Methoden zur 3D-Geometrieableitung für BIM als Grundlage für Planungen im Baubestand. Parallel dazu wird mit Hochdruck am Thema „Photogrammetrie“ gearbeitet. Und für die bereits im praktischen Einsatz befindlichen Funktionalitäten gibt es schon viele Ideen, um diese noch besser und effizienter zu gestalten.

Ein langer Weg, der sich lohnt

Natürlich steckt viel Aufwand und Arbeit in der Entwicklung eines neuen Produktes. Neue Ideen werden geboren und müssen auch oft wieder verworfen oder verändert werden. Nicht zuletzt aufgrund von Rückmeldungen durch Pilotkunden. Doch das ist wichtig, um die besten Lösungen für die Praxis zu finden und echte Vorteile bei der gemeinsamen Auswertung von Laserscan-, Photogrammetrie- und klassischen Vermessungsdaten für den Anwender zu schaffen

Christian Punz
Produktmanager, rmDATA Vermessung

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